NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt sagt zu den am heutigen Montag vom niedersächsischen Kabinett vorgestellten Beschlüssen für einen weitreichenden Bürokratieabbau bei Unternehmen und Kommunen:
„Die Vermeidung sogenannter Doppel- und Mehrfachmeldungen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein – aber exzessive Bürokratie ist neben hohen Steuern, Abgaben und Energiepreisen nach wie vor eine der zentralen Wachstumsbremsen unserer Wirtschaft. Die Einhaltung von Dokumentations- und Berichtspflichten bindet personelle Kapazitäten, sorgt für erhebliche Kosten und verlangsamt Prozesse, ohne dass dies in irgendeiner Weise zur Wertschöpfung beiträgt. Wer das Übermaß an bürokratischen Vorgaben reduziert, stärkt gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Niedersachsen. Mit dem grundsätzlichen Entfall von Berichts-, Dokumentations-, Nachweis- und Evaluationspflichten würden Unternehmen in Niedersachsen in außergewöhnlich schwierigen Zeiten wenigstens etwas entlastet werden – hoffentlich folgen den Ankündigungen jetzt auch Taten.“
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