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Hannover |  09. November 2020

NiedersachsenMetall zur Forderungsempfehlung der IG Metall für kommende Tarifrunde

NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt zur Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstands für die kommende Tarifrunde

„Es gibt keinen Verteilungsspielraum – wir müssen gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen!“

Zu der heutigen Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstands in Frankfurt für die regionalen Tarifkommissionen erklärt NiedersachsenMetall-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt:
„Der gegenwärtige Wirtschaftseinbruch ist ohne Beispiel. Niemand kann derzeit verlässlich sagen, wann die niedersächsische Industrie wieder Licht am Ende des Tunnels sieht. Damit steht die Tarifpolitik vor der größten Herausforderung seit mindestens zehn Jahren.“

Schmidt fügte hinzu: „NiedersachsenMetall und IG Metall sind aufgefordert, in Niedersachsen gemeinsam den Karren aus dem Dreck zu ziehen.“

Nach Aussage von Dr. Schmidt sollte die schwerste Krise unserer Industrie auch ein Weckruf für die IG Metall sein. Stattdessen folgt die Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstands nach Arbeitszeitverkürzung mit Teil-Lohnausgleich altem Denken, in das gleiche Horn stoße die Forderung nach einer Lohnerhöhung von bis zu 4 % für alle.

Schmidt: „In der härtesten Wirtschaftskrise seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gibt es keinen Verteilungsspielraum. Die Mehrzahl unserer mittelständischen Unternehmen steckt in den roten Zahlen. Es geht um Beschäftigungssicherung und differenzierte Lösungen – beides ist ein Gebot dieser Tarifrunde.“

Ansprechpartner

Dr. Joachim Algermissen

Leiter Presse und Online, Pressesprecher

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