„Prämienmodell muss unabhängig von der Antriebsform gestaltet werden.“

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder kündigten heute eine Videokonferenz der Autoländer Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen für kommende Woche an.

Man will sich nächste Woche besprechen, um Modelle zu entwickeln, wie die Automobilindustrie „wieder durchstarten“ kann. Es soll dabei unter anderem um ökologische Prämienmodelle gehen.

Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt kommentiert: „Wir begrüßen den Vorstoß von Söder und Kretschmann, denn die Automobilindustrie befindet sich seit vielen Wochen in Schockstarre. Das Corona-Virus hat die vom Strukturwandel gebeutelte Branche knüppelhart getroffen. Der Gewinneinbruch von Daimler zeigt auf was wir uns in den kommenden Monaten einstellen müssen. Man sollte nicht vergessen: In Niedersachsen sind über 60% aller Industriearbeitsplätze vom Auto abhängig.

Sollte es zu einem Prämienmodell kommen, müssen die Ministerpräsidenten zwingend darauf achten, dass diese nicht nur für Elektrofahrzeuge gilt, sondern unabhängig von der Antriebsform gezahlt wird. Die Läger bei den Automobilherstellern sind mit rund 650.000 Fahrzeugen so voll wie nie zuvor. Darüber hinaus müssen auch die CO2-Grenzwerte und die damit verbundenen Strafzahlungen für die Automobilbranche thematisiert werden. Die Strafzahlungen sind nichts anderes als reiner Entzug von Liquidität, auf die die Unternehmen aber mehr denn je angewiesen sind.

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