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Hannover |  24. September 2015

NiedersachsenMetall zum Aktionstag der IG Metall gegen Werkverträge:

"Autoindustrie falscher Adressat für Protestaktionen"

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die IG Metall ausgerechnet in der Automobilindustrie zu Protestaktionen aufruft - also in einer Branche, in der neben Lohnsteigerungen von rund 20 Prozent in nur 8 Jahren auch noch hohe Sonderprämien für jeden Mitarbeiter gezahlt wurden, ihn einer Branche, die seit Jahren in großer Zahl Stammarbeitsplätze aufbaut.

Die IG Metall versucht mit einer breit angelegten Kampagne, die seit Jahrzehnten bewährten Werkverträge zu einem Problemfall der modernen Arbeitswelt zu machen. Wir verwehren uns absolut gegen den Missbrauch von Werkverträgen, aber allein die Rechtsform sagt überhaupt nichts über die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung aus. So arbeiten viele tarifgebundene Unternehmen der M+E-Industrie selber im Rahmen von Werkverträgen.
Die Unterstellung, Werkverträge gingen zu Lasten der Stammbelegschaften, ist falsch. Das zeigt schon die einfache Tatsache, dass die Zahl der gut bezahlten Stammarbeitsplätze seit Jahren wächst - allein in der Metall- und Elektroindustrie bundesweit um 360 000 seit der Krise.

Ihr Ansprechpartner

Christian Budde
Kommunikation

Christian Budde

Geschäftsführer Kommunikation, Pressesprecher

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